Beiträge von Werner_01

    Moin,

    wenn ich etwas clone, dann nehme ich den "Carbon Copy Cloner". M.E. ist das ein Programm, das sein Geld wert ist.
    Bei deinem angegebenen Ziellaufwerk musst du dann mit der rechten-Maustaste auf das Platten-Symbol draufklicken und auswählen, dass der CCC auch die EFI-Partition mit clonen soll.
    Dann bekommst du den Hinweis, dass das Programm das Ganze nur nachbilden kann ...
    Bei mir hat's immer funktioniert und du hast damit einen boot-fähigen Clon.
    Auf diese Weise habe ich immer wieder mein System gesichert.

    Ich nehme mal an, dass du die EFI-Partition mit dem Festplattendienstprogramm vergrößern kannst. Da habe ich aber keine Ahnung, ob das wirklich so ist.

    Zur Umrüstung an dieser Stelle noch ein paar Anmerkungen, falls jemand so etwas ebenfalls plant:

    Ich habe recht schnell festgestellt, dass mein System sowohl mit OSX als auch unter Windows gerne mal komplett abgestürzt ist. Das hat mich erstmal mächtig enttäuscht, zumal meine alte Kiste lief wie ein Uhrwerk.
    "Das muss am Speicher liegen" war mein erster Gedanke. Schließlich kam mir die Idee, doch mal im BIOS zu schauen, ob diese "XMR"-Funktion, also das EXTREME MEMORY PROFILE aktiviert ist. Damit rennt der Speicher mit deutlich über 5GHz und stolpert dann wohl gerne mal. Es gibt Tipps, die Spannung zu erhöhen, aber ich habe kurzerhand die komplette Funktion abgeschaltet, so dass ich jetzt mit 4,3GHz unterwegs bin - und siehe da: Das System stürzt einfach nicht ab, egal, was ich mache, übrigens mit 128GB.

    Die Speichergröße scheint also grundsätzlich nicht das Problem zu sein - jedenfalls bei 4300MHz.

    Noch etwas: Man sollte unbedingt darauf achten, welche Programme bei einem solchen Umbau vorher beim Hersteller abzumelden sind. Mache ich die Kiste platt und bau eine neue auf, kann es passieren, dass es heißt: "Sie haben die zulässige Höchstzahl möglicher Aktivierungen überschritten!". Sowas ist dann richtig ärgerlich.

    Inzwischen ist der Rechner voll im Einsatz und sogar mein Loupedeck läuft problemlos. Man merkt übrigens deutlich, dass das Schätzchen im Vergleich zum Vorgänger weniger heizt.
    Ab ins Büro, Rechner an und Füße wärmen ist vorbei. ... Mein Tyan-Rechner mit den beiden 2687W v2 Xeons hatte rund 10° C mehr an Wassertemperatur. Das sind jetzt nur noch 27-28° C.
    Jetzt kommen noch die NEC-Monitor weg und somit wird der Strom-Verbrauch nochmal etwas weniger.



    bluebyte:
    Bei mir sind es noch 6 Jahre ... Aber da ich Freiberufler bin, werde ich eh so lange meinen Job machen, wie es geht.
    Zurück zum Thema: Dass das Hackintool völlig überholt ist, habe ich über die Jahre hinweg überhaupt nicht mitbekommen. :facepalm:
    Nun habe ich festgestellt, dass meine Windows-Platte wirklich platt ist und so habe ich mir dann eine neue Win 10 Platte gebastelt, die auch sauber läuft (während übrigens derweil ein Maulwurf meine Wiese im Garten zerlegt hat ...)
    Nächste Woche werde ich mich ans USB-Mapping begeben. Mal sehen, ob ich das hinbekomme.
    griven: Tausend Dank für deine ausführliche Anleitung!
    Wenn das alles so klappt, wie ich es mir wünsche, wäre das hier dann schon ein Topp-Rechner.

    Euch allen einen schönen Sonntag!

    @sihl32a : "Grundsätzlich bin ich auch bei bluebyte, dass fertige EFIs vor und Nachteile haben."
    In meinem Falle ist es so, dass aufgrund mangelnder Kompetenz die Vorteile gewichtiger sind als die Nachteile. :-))
    Mein Wissenstand ist kaum mehr aktuell und um mich komplett in diese hochkomplexe Materie einzuarbeiten, so dass ich in der Lage wäre, mir mal eben selbst ganz souverän eine EFI zu stricken, bei der ich genau weiß, warum ich wo was mache, müsste ich wohl so viel Zeit investieren, dass ich danach direkt in Rente gehen könnte. Wenn ich aber etwas nicht habe, dann ist das viel Zeit.
    Insofern habe ich dankend darauf zurückgegriffen, dass MacGrummel sein EFI-Backup zur Verfügung gestellt hat. Letztlich läuft alles - sogar lautlos, wenn auch mit sozusagen mit dem "Holzhammer" zusammengezimmert.
    griven: Windows habe ich auf einer Platte - danke für den Tipp mit der USBToolbox.

    @bluebyte: "Damit sich das Wernerchen noch mal in Ruhe durchliest". Das "Wernerchen" ist inzwischen ein alter Kerl, der sich rasant dem Rentenalter nährt. .-))
    Ich habe natürlich vorab und auch während meiner Umbauarbeiten eine ganze Menge gelesen. Das Problem dabei ist, dass man mit Details konfrontiert wird, bei denen man zunehmend weniger versteht, so dass man früher oder später anfängt, strikt ergebnisorientiert an die Sache heranzugehen. Das gibt dann eine Mixtur aus Kochbuch, Ideenklau sowie Trial & Error ...
    In Sachen USBToolbox werde ich mich zu gegebner Zeit einlesen und dann das Ganze mal unter Windows ausprobieren.

    Moin,
    an meinem frisch renovierten Hacky läuft eigentlich alles.
    Aber nur eigentlich. ... denn uneigentlich habe ich ein Problem mit USB und Thunderbold.
    Von den hinteren USB-Steckplätzen des Mainboards werden nur 2 erkannt sowie die interne USB-3-Schnittstelle. Der Rest tut nix und Thunderbold schon gar nicht. SSDT, Treiber etc. etc. habe ich alles 1:1 von MacGrummel übernommen.
    Und mein Hackintool hilft mir auch nicht weiter. Wie soll ich ein USB-Mapping machen, wenn diverse USB-Slots vom System völlig ignoriert werden?

    Letztlich ist das zwar blöd, aber dennoch zu verkraften, da ich Thunderbold nicht brauche und in Sachen USB habe ich einfach die Dual-Slot-Ethernetkarte rausgeworfen und eine Inateck-Karte mit 4x USB 3.0 reingesteckt, die bei Mac-Rechnern oob läuft.
    Ich kann mit dem System dank dieser Holzhammer-Methode also so arbeiten, wie ich es gewöhnt bin, aber mir wäre es schon lieber, wenn die Hardware komplett das tun würde, was sie tun sollte ...

    Hat da irgendwer irgendwelche Ideen?

    In diesem Sinne - Grüße aus der Pampa,


    Werner

    Abschluss-Gedanken:

    Noch ein Tag der Bastelei und das Teil läuft jetzt im Grunde so, wie der Vorgänger - bzw. meine alte Xeon/Tyan Kombination.
    Es fühlt sich alles gleich an, aber die wohlige Wärme im Fußbereich unter dem Schreibtisch fehlt. Die Wassertemperatur ist etwa 9 Grad niedriger. :-)) Trotzdem ist der Rechner jetzt signifikant schneller.
    Allerdings läuft nun das aktuelle Betriebssystem und ich konnte auch das aktuelle Photoshop laden, was mit meiner alten Konfiguration nicht machbar war. Mit Monterey und Photoshop 2024 war Schluss.
    Der Durchbruch kam mit der Idee, einen USB-Boot/Installations-Stick fertig zu stellen und diesen als Bootloader zu verwenden. (Direkt auf einer SSD herumzufummeln hat nicht funktioniert.)
    Zuvor hatte ich meine komplette Systemplatte mit den ganzen Programmen und zig Daten noch einmal geklont und habe, nachdem mit zuvor woanders eine Neuinstallation gelungen war, auf diese Platte einfach mit diesem Stick ein Update drübergezogen - und das hat bestens geklappt.
    Dann noch den Bootloader bzw. das "EFI"-Verzeichnis mit allem, was drin ist, vom Stick auf die EFI-Partition der Platte kopiert, -V - also der Verbosemode - rausgenommen und dann den Picker unsichtbar gemacht.
    Im USB 2.0-Slot steckt ein kleiner Empfänger der Windows-Tastatur, falls ich mal ins BIOS muss und damit der Rechner nicht meckert, dass er keine Tastatur hat ...
    Grob über'n Daumen hat mich das Gebastel rund 1500,- EUR gekostet. Einen Mac Pro mit vergleichbarer Leistung hätte ich dafür wohl nicht bekommen.
    Machbar war diese Aktion füg mich nur, weil mir zuvor andere das Denken abgenommen haben. Ohne ein Forum wie dieses hier, hätte ich das Projekt vergessen können. :-))
    Hätte ich die Config.plist komplett selbst erstellen müssen etc. etc., hätte ich reichlich alt ausgesehen.
    Auch wenn der Rechner jetzt tut, was er soll, gibt's im Bereich "USB" noch Optimierungsbedarf. Ansonsten muss ich sagen, dass ich mit dem Ergebnis meiner Umbauaktion durchaus zufrieden bin. Es ist schon ein anderes Feeling nicht mehr vor einer antiquierten Kiste zu hocken, aber dennoch den selben Rechner hier stehen zu haben. ...
    Alle Wasserleitungen sind dicht und das Teil ist dank passiver Kühlung so gut wie unhörbar, egal, wie hoch die Last ist.

    ... habe ich so bei MacGrummel abgekupfert.

    Ich habe aber eher ein AHCI-Problem. Erstmal habe ich ein internes DVD-Laufwerk abgeklemmt. Damit ist zwar die Fehlermeldung weg, aber das Teil hängt dann bei der AHCI initialisierung.
    SATA - irgendwas hakt da noch, mein Areca.RAID-Controller vielleicht? Aber der wird eigentlich von Apple nativ unterstützt ...
    Mal schauen ...



    So, ich bin etwas weiter gekommen ...


    Volltreffer!
    Wie es aussieht, Habich jetzt erstmal ein System als Basis. Das muss ich mir jetzt nur noch einrichten.




    Ich habe Fast Boot mal abgeschaltet - und die Möglichkeit des Legacy-Boot auch ...
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Bootloader jetzt die Platten im Rechner nicht "sieht".
    Mein alter Picker unter Clover hatte die jeweils angezeigt - und jetzt sehe ich da nix.

    Da bekomme ich beim Installationsversuch die im Anhang gezeigte Fehlermeldung - mal schauen, was das Internet dazu sagt.

    Nein, ich bekomme eine Benutzeroberfläche, die es mit erlaubt, die Shell zu öffnen.
    Da ich jetzt gerade einen USB-Stick baue, stehe ich schon vor der Frage: Welche Plattform ist denn der i9 14900? Ich finde im Net "Raptor Lake-S" ... Nur gibt es dazu bei Opencore 1.0.2 keinen Hinweis, ich finde auch in den Installationsanweisungen nix dazu - und soweit ich es gesehen habe hat @MacGrummmel Opencore 1.0.3 verwendet, das also das Neueste ist.
    Möglicherweise liegt mein Problem schon darin, dass 1.0.3 für den i9 14900KF zwingend notwendig ist?!?

    Moin, apfel-baum,
    Danke für den Hinweis! Ich mache jetzt erstmal was völlig anderes: Ich werde jetzt stumpf nach Kochbuch "OpenCore Install Guide" einen USB-Stick bauen, mit dem aktuellen System drauf und mich dann da durch-kämpfen.
    Wer weiß, was für seltsame Fehler ich hier auf meiner Testplatte habe - zudem muss ich eh meinen Wissensrückstand von mehreren Jahren irgendwie aufholen.
    Meine EVI ist letztlich von hier übernommen:

    Mein neuer Hackintosh - Asus ProArt Z790 Creator WiFi

    Am Ende des ersten Beitrags hat MacGrummel ja sein Backup gepostet.
    https://www.hackintosh-forum.d…macpro7-1-oc103-wlan-zip/

    Da ich keine Ahnung habe, habe ich meine komplette Systemplatte geklont, die leere EVI-Partition gemountet und MacGrummels gesamtes EVI-Verzeichnis reinkopiert.
    Bei der PlatformInfo habe ich Mac Pro 7.1 reingesetzt. ...
    So scheint das nicht wirklich zu klappen ...