Beiträge von Mieze

    Die Intel X520 (nur Glasfaser oder DAC) oder die X540 (10Gbit mit RJ45) sind inzwischen auch recht günstig zu haben. Bei Amazon bekommt man die X520 ab 40€ und die X540 ab ca. 60€, per Aliexpress gibt's die Karten direkt aus China auch für weniger als 20€ inkl. Versand. Nachteilig ist nur die Verlustleitung der Karte, so dass eine aktive Kühlung erforderlich ist (Gehäuselüfter direkt auf die Karte richten).


    Dann braucht man jedoch auch einen Switch der 10Gbit kann, aber wenn man nur wenige Ports braucht, dann kosten die auch weniger als 100€.


    Als Treiber kann man den von Apple (AppleVTD erforderlich) oder aber IntelLucy (läuft sowohl mit als auch ohne AppleVTD) verwenden.


    PS: Ich sehe gerade, dass dein Mainboard lediglich zwei freie PCIe x1 Slots hat, also kommt aus mechanischen Gründen nur die RTL8125 in Frage.

    WITON Ich hatte mal ein ähnliches Problem. Im EFI-Ordner waren OC, der Windows-Bootloader und GRUB für Linux installiert. Eigentlich sollte das keine Probleme bereiten und es ist auch einige Zeit lang gut gegangen, bis dann MacOS nicht mehr starten wollte und Linux zum Boot mehrere Minuten brauchte. Windows lief überhaupt nicht mehr und ließ sich auch nicht mehr installieren, selbst wenn ich es auf eine separate SSD zu installieren versucht habe. Habe nun OC für MacOS und GRUB für Ubuntu auf unterschiedlichen SSDs installiert. Windows habe ich komplett vom Rechner entfernt, um ihn wieder zu beleben. Ursache dürfte vermutlich ein Fehler im UEFI sein.

    Wenn der com.apple.DriverKit-AppleEthernetE1000 eine Absturzmeldung in den Logs hinterlässt, dann zeigt dies, dass er auf deinem System nicht funktioniert.


    Laut Dortania funktioniert der com.apple.DriverKit-AppleEthernetE1000 mit vielen Boards nicht, so dass man ihn abschalten muss. Sollte er sich jedoch mit einem Absturz verabschieden, ohne dass dabei der rest des Systems in Mitleidenschaft gezogen wird, dann stellt das eigentlich auch kein Problem dar. Nur die Fehlermeldung ist hässlich.

    Das hängt vermutlich mit dem probe score in der Info.plist des Treibers zusammen. MacOS probiert Treiberkandidaten für ein Gerät der Reihe nach, wobei der Treiber mit dem höchsten probe score zuerst, der zweithöchste danach, usw. ausprobiert werden, solange bis einer der Treiber in seiner probe()-Funktion Erfolg meldet. Dann wird der Vorgang abgebrochen und der betreffende Treiber für das Gerät verwendet. Andernfalls geht es mit dem nächsten Kandidaten weiter. Es kann daher vorkommen, dass mehrere Treiber ausprobiert werden, bis dann einer zum Zug kommt.

    WITON Überspannung kann so ziemlich jede Komponente des Rechners beschädigen. Warum es jetzt ausgerechnet die NVMe erwischt haben soll und das Mainboard überlebt hat, erschließt sich mir nicht, aber ausgeschlossen ist das natürlich nicht. Eigentlich wäre bei solch einem Vorfall zu erwarten, dass in erster Linie das Netzteil über den Jordan geschickt wird. Wenn das Netzteil keine stabile Spannungsversorgung mehr gewährleistet, dann kann der Rechner jederzeit abstürzen, aber das brauche ich Dir nicht erklären, da du das aufgrund deiner beruflichen Erfahrung längst weißt.


    Hast du mal versucht die NVMe in einem anderen Rechner zu testen, der nicht betroffen war? Falls dein Mainboard mehre Steckplätze für NVMes hat, könntest du mal versuchen, das Laufwerk in einen anderen Slot zu stecken, den es könnte auch am Board liegen. Ansonsten würde ich vielleicht auch mal in Betracht ziehen das Netzteil zu tauschen, da es höchstwahrscheinlich nicht unversehrt geblieben ist.

    ST3R30 Du hast die Funktionsweise nicht verstanden. Für einen Match müssen alle angegebenen Werte passen. Daher ist es kein Problem, wenn es noch weitere Tabellen mit der gleichen OEMTableID gibt. Matching anhand der Länge hat den Nachteil, dass der Patch nicht mehr funktioniert, wenn sich nach einem UEFI-Update die Länge der DMAR geändert haben sollte.

    Unten findest Du die gepatchte DMAR, aus welcher ich die Reserved Region entfernt habe.

    In der config.plist fügst Du dann unter ACPI->Add folgendes ein:



    Unter ACPI->Delete wird dann folgendes zum Entfernen der originalen DMAR eingefügt:



    Anschließend solltest Du noch unter Kernel->Quirks diese Änderungen vornehmen:

    DisableIoMapper = false

    DisableIoMapperMapping = false


    Nach einen Neustart sollte AppleVTD dann in IOReg zu finden sein. Auf manchen Mainboards kann es mit AppleVTD zu Kos, einfrieren des Systems oder plötzlichen Reboots kommen. Du solltest also USB-Stick mit der alten config.plist haben, um im Worst Case das System zu retten.

    Dateien

    • DMAR-VTD.aml

      (80 Byte, 20 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    es gibt bei mir keinen AppleEthernetE1000, der IO Registry Explorer findet nur einen Appleintell210. Am Besten ich gebe auf. das begreife ich sowiso nicht. Ich lass es einfach so.

    Logisch, denn wenn probe() ein negatives Ergebnis der Prüfung zurückmeldet, dann wird der Treiber wieder entladen und taucht daher auch nicht mehr in IOReg auf.

    Laut IOKitPersonalities passt der Treiber zu allen Intel-NICs. Da wird dann erst in der probe()-Funktion gefiltert, d. h. der Treiber wird erst mal geladen und dann in der probe()-Funktion geprüft, ob der Chip tatsächlich zum Treiber passt. Das ermöglicht eine feinere Auswahl über die Beschränkungen der PCI IDs hinaus.


    WITON AppleVTD ist der Treiber für die IOMMU der CPUs von Intel. Im UEFI-Setup wird die IOMMU als VT-d bezeichnet und kann dort in der Regel an-/ausgeschaltet werden. Da Thunderbolt und aktuelle Netzwerktreiber von Apple die IOMMU brauchen, besteht für viele Zwecke inzwischen die Notwendigkeit AppleVTD zu aktivieren. Leider gibt es zahlreiche Mainboards die mit AppleVTD inkompatibel sind. Manchmal hilft es dann die DMAR zu patchen, aber das beseitigt auch nicht bei allen Boards das Problem. Das Gigabyte Z490 Gaming X ist so eines von den Problemfällen, welches mit aktiviertem AppleVTD nicht stabil läuft, selbst wenn man die DMAR gepatcht hat.

    Du solltest also mal prüfen, ob Deine DMAR reserved regions hat und dich falls ja, zum Thema DMAR-patchen schlau machen. Falls dass nicht hilft, dann bleibt nur noch übrig AppleVTD zu deaktivieren und einen Netzwerktreiber zu verwenden, der nicht auf AppleVTD angewiesen ist.

    WITON Ja, kann sein. Da die Netzwerktreiber von Apple nicht mehr im Kernel laufen und daher AppleVTD benötigen, können natürlich all die üblichen Probleme von AppleVTD auf inkompatiblen Mainboards auftreten: Keine, instabile oder sehr langsame Netzwerkverbindung, Einfrieren des Systems, KP oder plötzlicher Reboot.